Die Marke KHUSTYNA präsentiert in Zusammenarbeit mit der renommierten ukrainischen Künstlerin Hanna Kryvolap die neue Seidenschalkollektion „Luminescence“. Ikonische Kunstwerke, die auf Seidenaccessoires übertragen wurden, bilden ein vielschichtiges Statement über die ukrainische Identität und die Fähigkeit, selbst in den dunkelsten Zeiten Licht zu finden.

Der Name „Luminescence“ bezieht sich auf das Phänomen des Kaltglühens – Licht, das in völliger Dunkelheit sichtbar wird. Laut dem Team der Marke ist dieses Bild die perfekte Metapher für die Ukraine: ein Licht, das trotz des physischen Fehlens von Strom weiterhin aus unseren Herzen strahlt.

Die Kollektion basiert auf Werken aus den Serien „Involvement“, „Ribbons“, „Dynamics of Galician Baroque“ und „Light Through Darkness“ (auch bekannt als „Blackouts“ ), die als künstlerische Reflexion über die Erfahrung massiver Angriffe und des Energieterrors entstanden sind.
„In meiner Serie ‚Blackouts‘ tauche ich die Stadt in Dunkelheit, lasse aber immer wieder Lichtakzente. Ich glaube, das Licht wird siegen. Diese dunklen Zeiten haben uns als Nation noch widerstandsfähiger und mutiger gemacht. Sie erinnern mich auch an die Städte meiner Kindheit, wo es nicht so viel Licht gab – eine Art romantische, kindliche Weltsicht“, sagt Hanna Kryvolap. „Mir ist es sehr wichtig, dass jeder, der diese Kollektion berührt, Hoffnung spürt.“

Für die Künstlerin war Identität schon immer zentral für ihr Werk. Heute betont sie, dass Kunst nicht nur Schönheit, sondern auch Bedeutung vermitteln muss.
„Unsere Kunst ist unsere Identität“, bemerkt Kryvolap. „Kultur und Kunst sind derzeit zu einer Ressource für die Menschen geworden – ein Raum, um neue Kraft zu schöpfen und zu verstehen, wer wir sind. Das ist unsere kulturelle Front.“

Die Kollektion wird zur Brücke zwischen Alltag und bildender Kunst – ein Aufruf zur inneren Stärke. Hanna Kryvolap erzählt eine persönliche Geschichte darüber, wie Kunst dazu beiträgt, die Fähigkeit zum Schaffen zu bewahren, wenn die Realität einen überwältigt:
„Nach einem besonders schweren Angriff auf Kiew beschloss ich: Sobald der Luftangriff aufhört, gehe ich ins Atelier und male. Und so entstand eines meiner hellsten und heitersten ‚Kiewer Horizonte‘. Wir dürfen nicht zulassen, dass uns der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Für mich ist Kunst – und die Farbe selbst – eine Quelle der Lebenskraft und der Hoffnung für die Zukunft.“

Die Sammlung erfüllt auch international eine wichtige Mission. Wie der Künstler betont, bedeutet Schöpfertum heute, Verantwortung zu übernehmen – und Kunst wird zu einem wirkungsvollen Instrument der Diplomatie.
„Wir müssen der Welt zeigen, dass die Ukraine außergewöhnlich ist, dass wir nicht nur Geschichte, sondern auch eine lebendige und vielfältige zeitgenössische Kunstszene haben. Seit Kriegsbeginn engagieren sich Unternehmen viel stärker im Kunstbereich und unterstützen die Kunst nicht nur als Ressource, sondern weil sie unsere Identität prägt. Davon profitieren alle – denn leider wird unsere Kunst immer noch unterschätzt.“
Auf internationalen Auktionen rangieren Werke ukrainischer Künstler um Platz 50, irgendwo zwischen Serbien und Belarus. Unsere polnischen Nachbarn hingegen bieten beispielsweise Werke im Wert von rund 80 Millionen an. Und unser Feind präsentiert Malewitsch ab 20.000 und vermarktet ihn als russischen Künstler.
Die Wirtschaft muss sich an der Entwicklung von Kunst und Kultur insgesamt beteiligen. Das stärkt das globale Image der Ukraine.“

Hanna Kryvolap fördert ukrainische Kunst nicht nur durch ihre eigenen Werke, sondern auch durch die Kreationen anderer Künstler. Ihr Unternehmen Vivid Fusion ist ein globales Zentrum für ukrainische Kunst und trägt dazu bei, dass diese in der Ukraine und weltweit Verbreitung findet.

Die Kollektion „Luminescence“ kann ab sofort auf KHUSTYNA.COM und im Marken-Court im 3. Stock des TSUM Kyiv besichtigt und erworben werden.